Aktuell

Tübinger Humangenetiker schalten den Turbo zu

Tübingen, Juni 2017

NGS-Sequenziergerät der neuesten Generation geht in Betrieb: Ab sofort steht am Universitätsklinikum Tübingen modernste molekulargenetische Hochdurchsatz-Technologie für die schnelle Diagnostik und Erforschung erblicher und erblich bedingter seltener Erkrankungen zur Verfügung. Damit gehört das Tübinger Institut für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik zu einem der ersten Standorte dieser neuesten Technologie im europäischen Raum.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Seltene Erkrankungen

Tübingen, Mai 2017

Fachgespräch zum Tag der Seltenen Erkrankungen: Der steinige Weg zur richtigen Diagnose - Herausforderungen und Lösungen bei seltenen Erkrankungen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Artikel lesen

Kuwaits umstrittenes DNA-Datenbank-Gesetz

Tübingen, Oktober 2016

„Weise und verantwortungsvoll“ schätzt Professor Olaf Horst Rieß, Präsident der European Society of Human Genetics (ESHG), die Entscheidung des Emirs von Kuwait ein, den Premierminister Kuwaits aufzufordern, das geplante DNA-Gesetz zur Terrorismusbekämpfung zu überdenken. Nach einem Terroranschlag des sogenannten Islamischen Staates auf eine Moschee in Kuwait, bei der im Juni 2015 dutzende Menschen starben, beschloss das Parlament ein neues Anti-Terror-Gesetz. Noch sieht es vor, eine DNA-Datenbank zu erstellen, in der alle Staatsbürger und Bewohner Kuwaits sowie alle ausländischen Besucher mit einem genetischen Fingerabdruck erfasst werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Artikel lesen

50 Jahre Medizinische Genetik

DGN-Posterpreis für Eva Haas

Posterpreis für Eva Haas

Mannheim, September 2016

Eva Haas hat bei der DGN (Deutsche Gesellschaft für Neurologie)
Ende September in Mannheim einen Posterpries in der Session
"Neurodegeneration II: Syndrome und Genetik" gewonnen.

50 Jahre Medizinische Genetik

Symposiumsbanner: 50 Jahre Medizinische Genetik

50 Jahre Institut für Medizinische Genetik

Tübingen, Juni 2016

Innovatives Schlüsselfach der Patientenversorgung hat in Tübingen eine lange Tradition

Im Sommer 1966 erging der Erlass des Kultusministeriums Baden-Württemberg zur Einrichtung einer Abteilung für klinische Genetik am Institut für Anthropologie und Humangenetik an der Medizinischen Fakultät Tübingen. Aus dieser Abteilung entwickelte sich in drei akademischen Generationen (Walter Haberlandt, Peter Kaiser und Olaf Rieß) im Laufe von 50 Jahren das heutige Institut für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik am Universitätsklinikum Tübingen. Das Institut, das inzwischen fast 100 Mitarbeiter hat, feierte sein 50-jähriges Jubiläum mit einem Symposium.

…weiter

Alliance to fight SCA3

Orlando, Sommer 2016

Im Sommer 2016 fand das Ataxia Investigator Meeting (AIM) in Orlando statt,
bei dem fünf Wissenschaftler aus Deutschland, Portugal und den USA eine
Allianz zur Bekämpfung der SCA3 gründeten.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Artikel lesen

MedGen2016

Kick-off Meeting

Tübingen, Juli 2016

Vom 11. bis 12. Juli 2016 wurde am Institut für Medizinische Genetik
und angewandte Genomik das Kick-off Meeting des JPND-Projektes
DecipherPD abgehalten. DeCipher PD ist ein Projekt, welches mit Mitteln
des ANR, BMBF und CIHR gefördert wird. Sieben Forschergruppen aus
drei Ländern vereinen in diesem Projekt ihre Expertise um die Rolle des
Epigenoms in Morbus Parkinson zu untersuchen.

Mehr Informationen finden Sie hier
ein Interview von CampusTV sehen Sie hier

MedGen2016

Prof. Rieß (Mitte) gemeinsam mit der Vorsitzenden
des Programmkomitees Prof. Wirth (Köln) bei der
Übergabe des ESHG Preises 2016 an Prof. Mundlos (Berlin)
in Barcelona

Olaf Rieß ist neuer ESHG Präsident

Barcelona, Mai 2016

Auf der Tagung der Europäischen Humangenetischen Gesellschaft (ESHG) im Mai 2016 in Barcelona wurde Olaf Rieß zum Präsidenten der ESHG ernannt. Nach einem Jahr als Präsident-Elect übernahm er die Präsidentschaft von Feliciano Ramos, Spanien und führt die Gesellschaft in ihrem 50.Gründungsjahr.

Die ESHG ist gegenwärtig die zweitgrößte Vereinigung von Humangenetikern weltweit und unterstützt die Entwicklung der Humangenetik als integriertes Fach in der Medizin in allen europäischen Ländern, wie auch die Weiterentwicklung der humangenetischen Grundlagenforschung.

Als maßgeblich für die Zeit der Präsidentschaft hält Olaf Riess die Integration von Humangenetikern auch aus nicht-europäischen Ländern, wie auch eine stärkere Einbeziehung von anderen klinischen Fächern und Grundlagenfächern für wichtig. Auf dem Weg zur Systemmedizin müssen Genomanalytik aber auch komplexe Analysen von RNA (Transkriptomics) wie auch von Eiweissen (Proteomics) stärker integriert werden. Gleichzeitig muss es die Humangenetik insbesondere für Patienten mit Seltenen Erkrankungen schaffen, stärker bei der konzeptionellen Therapieentwicklung beizutragen. In diese Richtungen werden u.a. auch die künftigen ESHG-Tagungen thematisch verstärkt ausgerichtet werden.



MedGen2016

Summer School Medizinische Genetik 2016

Tübingen, Juli 2016

Im Juli fand erstmalig eine Summer School an der Medizinischen Genetik mit dem Titel "From Next Generation Sequencing to Translational Medicine in Neurological Disease Research" statt.

Mehr Informationen finden Sie hier


MedGen2016

Übergabe des Lehrpreises

(Fotograf: Thomas Müller, FRG (UKT)

Ausgezeichnete Lehre

Tübingen, Mai 2016

Studenten der Molekularen Medizin des Studienjahres 2015
bewerteten die Vorlesung "Human- und Molekulargenetik"
als „Beste Lehrveranstaltung im Grundstudium“.
Den Lehrpreis nahmen (v.l.n.r.) Dr. Julia Schulze-Hentrich,
Dr. Ulrike Mau-Holzmann und Dr. Thorsten Schmidt (Modul-
verantwortlicher) am „Tag der Lehre 2016“ aus den Händen
von Prof. Dr. H.-Peter Rodemann in Empfang.