Arbeitsgruppe Dystonie

Projekte

Titel: TorsinA und Autophagie – ein Zusammenhang für die Entstehung der Dystonie 1

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es zu klären, inwieweit gestörte Autophagie-Prozesse in spezifischen Neuronenpopulationen der Ausprägung einer Dystonie 1 zugrunde liegen. Dies ist nicht nur bezüglich der Aufklärung der zugrunde liegenden Pathophysiologie von besonderer Relevanz, sondern auch in Hinblick auf eine zukünftige Therapierbarkeit der Erkrankung.

Projektleiter:

Kathrin Grundmann-Hauser, Kathrin.Grundmann@med.uni-tuebingen.de, Telefon 07071 / 29-72292

Titel: Bedeutung von TorsinA für das sich entwickelnde Zentralnervensystem

Die Dystonie gilt als eine Erkrankung des sich entwickelnden Zentralnervensystems. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, die Funktion von TorsinA für die Entwicklung des ZNS zu untersuchen. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens wird ein konditionales Mausmodell generiert, mit dessen Hilfe geklärt werden soll, welche Gehirnregionen zu welchen Zeitpunkten auf die TorsinA-Expression angewiesen sind. Außerdem sollen die zellbiologischen Grundlagen untersucht werden, die der neuronalen Funktionsstörung der Dystonie 1 zugrunde liegen. An primären Neuronenkulturen sollen ex vivo zentrale neuronale Funktionen wie Synaptogenese, Auswachsen von Neuriten und axonaler Transport untersucht werden.

Projektleiter:

Kathrin Grundmann-Hauser, Kathrin.Grundmann@med.uni-tuebingen.de, Telefon 07071 / 29-72292
PD Dr Thomas Ott, thomas.ott@med.uni-tuebingen.de, Telefon 07071 / 29-72280

Titel: Interaktoren von TorsinA – Identifizierung und Charakterisierung

Die DYT1 Dystonie ist eine autosomal-dominante Bewegungsstörung, die sich durch eine deutlich reduzierte Penetranz von 30 – 40% auszeichnet. D.h., man kann vermuten, dass weitere modifizierende Faktoren existieren, die hinzutreten müssen, damit sich die Erkrankung ausprägt. Die Identifizierung und Charakterisierung von Interaktoren des TorsinA-Proteins dient zum einen der Beschreibung von zellulären Funktionen, in die TorsinA involviert ist und damit der Aufklärung der Funktion des Proteins, das in mutierter Form eine DYT1 Dystonie auslösen kann. Zum anderen sind Interaktoren potentielle Modifikatoren der Erkrankung, die als Kanddatengene in entsprechenden Patientenkollektiven untersucht werden können

Projektleiter:

Kathrin Grundmann-Hauser, Kathrin.Grundmann@med.uni-tuebingen.de, Telefon 07071 / 29-72292
PD Dr Thomas Ott, thomas.ott@med.uni-tuebingen.de, Telefon 07071 / 29-72280

Titel: Bedeutung des TorsinB-Gens für die Entwicklung des ZNS

Das TorsinB-Gen ist dem TorsinA-Gen nahe verwandt. Das Expressionsmuster der beiden Torsin-Familienmitglieder ähnelt sich stark, so dass sich die Frage stellt, ob sich die beiden Torsin-Proteine gegenseitig ersetzen können. Zu diesem Zweck sollen Mäuse erzeugt werden in denen das TorsinB-Gen fehlt. Die TorsinB-defizienten Tiere sollen in diesem Projekt erzeugt werden phänotypisch charakterisiert werden.

Projektleiter:

PD Dr Thomas Ott, thomas.ott@med.uni-tuebingen.de, Telefon 07071 / 29-72280
Kathrin Grundmann-Hauser, Kathrin.Grundmann@med.uni-tuebingen.de, Telefon 07071 / 29-72292

Titel: Sind TorsinA und B für die Entwicklung des ZNS bzw. der Maus essentiell?

Die Ähnlichkeit der Proteinsequenzen von TorsinA und TorsinB und deren ähnliches Expressionsmuster deuten auf teilweise überlappende Funktionen hin. Um die generelle Bedeutung der beiden Torsine für die Enzwicklung des ZNS, aber auch generell für die Entwicklung des Organismus zu klären, sollen Mäuse erzeugt werden bei denen beide Torsin-Gene ausgeschaltet werden. Die phänotypischen Auswirkungen des TorsinA und TorsinB-Doppel-Kos sollen in diesem Projekt untersucht werden.

Projektleiter:

PD Dr Thomas Ott, thomas.ott@med.uni-tuebingen.de, Telefon 07071 / 29-72280
Kathrin Grundmann-Hauser, Kathrin.Grundmann@med.uni-tuebingen.de, Telefon 07071 / 29-72292